Software Mercury-EU

es gibt 2 Ausführungen von Mercury-EU:

Rev0 vom März 2008:

diese Version enthält noch kein integriertes 50MHz Tiefpassfilter und keinen umschaltbaren Abschwächer. Das Rauschfilter zwischen Vorverstärker LTC6400 und dem AD-Wandler wurde nachträglich eingebaut. Ohne dieses Filter wird das Rauschen des  gesamten Übertragungsbereichs des Vorverstärkers bis 3GHz in die 1. Nyquistzone von 0-61 MHz "hineingespiegelt". De Dimensionierung wurde mit Applikationsingenieuren von Linear Technologies abgestimmt.

Horst Gruchow DL6KBF hat den letzten Stand der Mercury V2.7-Firmware  mit dem Pinassignment von Mercury-EU kompiliert.

Mercury-EU_Rev0_V3.0.pof

 

Rev1 vom Dez. 2008:

Alle Erkenntnisse von Rev0 wie oben beschrieben wurden eingearbeitet. Der 122.88 MHz Clock wurde unter Impedanz- und Störsicherheitsaspekten optimal im Layout berücksichtigt. Unnötige Störeinflüsse durch Jumper und Fremdeinspeisung wurden vermieden indem sie weggelassen wurden.

Die Datei zum Programmieren mit dem Programmieradapter: Mercury-EU_Rev1_V3.0.pof

Die Datei zum Programmieren mit der USB-Blaster-Software über Ozy: Mercury-EU_Rev1_V3.0.jic

Anleitungen zum Programmieren mit dem Programmieradapter gibt er hier

Anleitung zum Programmieren mit der USB-Blaster-Software gibt es hier

Zum Programmieren mit Metis wird die Datei Mercury-EU_Rev1_JTAG.rbf benötigt.

Wer selbst kompilieren möchte kann sich hier das Pinassignment holen und dann in neue Projekt-Files in Quartus (Altera) importieren und dann sofort kompilieren: Mercury-EU_Rev1_V3.0.qsf

Für Diversity-Empfang (K5SO) mit 2 Mercury-EU_Rev1 wurde das Pinassignment noch um ein Overload-Signal des 2. Empfängers ergänzt:

Mercury-EU_Rev1_V6.4.qsf (Pinassignment)

Mercury-EU_Rev1_V6.4.jic (Programmierung mit USB-Blaster)

Mercury-EU_Rev1_V6.4.pof (Programmierung mit Programmieradapter)

Mercury-EU_Rev1_V6.7.pof (Programmierung mit Programmieradapter)

Mercury-EU_Rev1_V6.7.jic  (Programmierung mit USB-Blaster)

 

Eine Kurzanleitung zum Kompilieren gibt es hier.

Weiterentwicklungen

Für Weiterentwicklungen wurde anstelle des Quarzoszillators die Einspeisung eines externen Taktes vorgesehen. Hier wird beim Autor der Takt eines FA-Synthesizers eingespeist, der bis 200 MHz eingestellt werden kann. Damit werden selektierte Ausführungen des LTC2209 bis 198 MHz Samplingfrequenz betrieben. Als optimal hat sich bisher eine Samplingfrequenz von 12,288MHz x 16 = 196,608 MHz erwiesen. Damit wird der Empfangsbereich bis 98 MHz erweitert und der Spiegelempfang des UKW-Rundfunkbands von 86-110 MHz bleibt im Frequenzbereich von 86 bis 98MHz und liegt somit weit außerhalb der Amateurfunkbänder von 160m bis 6m. Dies führt zu größerem Störabstand. Die Taktfrequenz von 198,608 MHz kann vom LTC2209IUD#3cd verarbeitet werden. Unter Berücksichtigung des richtigen Pegels für den Sampling Clock wird die Zahl der Phantomsignale (spurs) drastisch reduziert und man erhält über den ganzen Frequenzbereich von 10 kHz bis 98 MHz so gut wie keine Phantomsignale.

Nachdem es von Silicon Labs jetzt auch VCXOs mit wählbarer Frequenz zum erschwinglichen Preis gibt, wird neuerdings ein Si595 mit einer Mittenfrequenz von 196,608 MHz verwendet. Dieser kann wieder mit Hilfe der PLL mit einem 10 MHz Frequenznormal synchronisiert werden.

Die Software für die höhere Samplingfrequenz musste angepasst werden. Außer einem anderen Teilerfaktor für den Haupttakt mussten der Decimation Factor für die Filter und der Phase Accumulator geändert werden.